Bei CrazyHammer handelt es sich um ein sogenanntes 1Cent Auktionshaus, das dem Prinzip der amerikanischen Versteigerung folgt. Versteigert werden ausschließlich Neuwaren aus verschiedenen Bereichen.
Jedes gesetzte Gebot erhöht den Produktpreis um 1 Eurocent. Den Zuschlag erhält, wer als letztes vor Ablauf des Countdowns geboten hat. Wird in der absoluten Endphase einer Auktion ein Gebot abgegeben, verlängert sich der Countdown wieder. Wer den Zuschlag erhält, zahlt dann den ermittelten Produktpreis, der in der Regel weit unter dem Ladenpreis liegt, sowie ggf. Versandkosten.
So ist es dann möglich, dass ein Apple iPhone für 8,37 Euro versteigert wird.
Das Geschäftsmodell trägt sich dennoch, da das Setzen eines Gebots kostenpflichtig ist. Es werden dazu sog. CrazyBids benötigt, die im Schnitt je 0,50 Euro kosten.
Den unterlegenen Bietern entsteht kein Schaden, da diese Ihre gesetzten Gebote auf den Direktkauf des Produkts anrechnen lassen können.
Ein Beispiel verdeutlicht dies: eine Nintendo Wii mit einem Referenzpreis von 199 Euro wird für 7,60 Euro versteigert. Der erfolgeiche Bieter hat 40 CrazyBids einsetzt und zahlt damit für die Spielkonsole 37,50 Euro (20 Euro für die gesetzten CrazyBids, 7,60 Euro Auktionsbetrag und 9,90 Euro Versandkosten). Ein unterlegener Bieter, der 120 CrazyBids gesetzt hat, kann die Konsole für 148,90 Euro erwerben (199 Euro Direktkaufpreis abzüglich der 120 gesetzten CrazyBids und zuzüglich 9,90 Euro Versandkosten). Damit ist CrazyHammer auch für die unterlegenen Bieter sicher.